Unzeitgemäße Utopien Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung María do Mar Castro Varela

Author
Castro Varela, María do Mar [Browse]
Format
Book
Language
German
Εdition
1st ed.
Published/​Created
  • Bielefeld transcript Verlag 2015
  • 2015, c2007
Description
1 online resource (304)

Details

Series
Biographical/​Historical note
María do Mar Castro Varela ist Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Nach ihren Diplom-Abschlüssen in Psychologie und Pädagogik promovierte sie im Fach Politik. Sie war u.a. Senior Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien. Sie ist Gründerin des bildungsLab* (bildungslab.net). Forschungs- und Interessenschwerpunkte: Postkoloniale Theorie, Kritische Bildungs- und Erziehungswissenschaften, Gender und Queer Studies sowie Trauma-Studien.
Summary note
  • In der vorliegenden Untersuchung werden Migrantinnen nach ihren Utopien befragt, ihren »kleinen Träumen« und »großen Sehnsüchten« nachgespürt. Dabei gelingt es, die enge Verflochtenheit zwischen utopischem Denken und migrantischen Praxen herauszuarbeiten und Migrantinnen als kritisch-politische Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft darzustellen. Die utopischen Beiträge erscheinen ungetrübt als paradox, naiv und gleichzeitig politisch radikal, strategisch durchdacht. Einseitige Forschungsperspektiven, die Migrantinnen entweder zu »Heldinnen« verklären oder sie in der Rolle als »Opfer« festzurren, werden hier gleichzeitig problematisiert und irritiert.
  • »[Dieses Buch ist] gleichermaßen für Studierende, für PraktikerInnen, für Lehrende und Forschende aus verschiedenen Arbeitsbereichen nicht nur des Nonprofit-Sektors geeignet. Auch für an der Qualitätsdiskussion Interessierte des Profit-Sektors bietet dieses Buch eine Fülle von nützlichen Hinweisen und Anregungen, da das theoretische Fundament der vorgestellten Evaluationskonzeption sektorübergreifend nutzbar ist.«
  • Besprochen in:pro ZUKUNFT, 3 (2007)
  • »In ihrer theoretisch und methodisch sehr fundierten Arbeit weist María do Mar Castro Varela auf die großen Potentiale hin, die utopisches Denken beinhaltet und setzt sich überzeugend für die Utopie als politisch bedeutsame Kategorie ein.«
  • »Castro Varela liefert mit dieser theoretisch wie empirisch anspruchsvollen Arbeit den LeserInnen Denkstoff auf mehreren Ebenen: So verrückt sie das eindeutige Bild von der ›Migrantin‹ in Richtung Pluralität und holt gleichzeitig jene Elemente – wie Grenzen, Raumpolitiken und Identitätsfragen – ins Wahrnehmungsfeld, die Diskriminierung (an-)greifbar machen.«
  • »Insgesamt zeigt diese Studie, welch großes Potenzial utopisches Denken hat. Dies ist – mit Blick auf die Methode ›Zukunftswerkstatt‹ – keine neue, aber eine nichts desto weniger wichtige Erkenntnis.«
  • »Das Buch von María do Mar Castro Varela eröffnet [...] viele diskursive Räume, die zum Weiterdenken zwingen. Insofern handelt es sich um ein Buch, das einen Diskurs setzt und nach einer unmittelbaren Fortsetzung in der Praxis ruft.«
Dissertation note
Thesis (doctoral) - Universität, Giessen, 2005.
Rights and reproductions note
This eBook is made available Open Access under a CC BY-NC-ND 3.0 license:
Language note
German.
Contents
Frontmatter 1 Inhalt 5 Vorwort 7 1. Einführung: Migrantinnen und Utopiediskurse 13 2. Utopie und Migration 31 3. Migration und Politisierung 75 4. Theoretisch-empirische Bewegungen 93 5. Selbsterfindung 125 Erster Exkurs: Der Witz und das Lachen 175 6. Grenze 185 7. Räume 221 Zweiter Exkurs: Dissimilation als Strategie 257 Schlussbetrachtung: Utopische Visionen und Verletzlichkei t 261 Anhang 273 Literatur 277 Backmatter 302
Other title(s)
Castro Varela, Unzeitgemäße Utopien Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung
ISBN
  • 9783839404966
  • 3839404967
OCLC
  • 1013939656
  • 958047027
  • 1049911924
  • 1313889092
Doi
10.14361/9783839404966
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